Glossar
Sie erhalten mit dem Glossar die Erläuterungen zu den wichtigsten Fachbegriffen, die auf den Seiten der Suchmaschine vorkommen können.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei der KTQ-GmbH, Berlin, sowie bei der Selbsthilfegruppe Morbus Hodgkin, Köln, für die Unterstützung bei der Zusammenstellung des Glossars.
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Abdomen
Bauch
Ablatio
Ablösung, Amputation
Ablatio mammae
Operative Entfernug der Brust, Brustamputation
Abrasio
Abschabung, Ausschabung
Absorption
Aufnahme
Adenokarzinom
vom Epithelgewebe der Drüsen ausgehendes Karzinom.
Adenom
vom Epithelgewebe der Drüsen oder der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts ausgehende, zunächst gutartige Geschwulst, die bösartig entarten kann.
adenomatös
drüsenförmig
Ader
Umgangssprachlich für Blutgefäße. Es gibt zwei Arten von Blutgefäßen:
Arterien: Sie führen das Blut vom Herzen weg und werden auch Schlagadern oder Pulsadern genannt. Die größte Arterie ist die Hauptschlagader, die Aorta.
Venen: Sie führen das Blut zum Herzen hin und werden auch Blutadern genannt.
adjuvant
unterstützend, ergänzend
adjuvante Therapie
Jede "unterstützende" Therapieform. Wenn nach der vorhergegangenen Therapie (Operation, Strahlentherapie) kein Tumor mehr nachweisbar ist, aber das Vorhandensein einzelner Tumorzellen nicht ausgeschlossen werden kann, wird adjuvant therapiert, zum Beispiel mit Hormonen (adjuvante Hormontherapie) wie Antiöstrogenen oder Zytostatika (adjuvante Chemotherapie).
Adreno...
Die Nebenniere betreffend
Adrenocortico...
Die Nebennierenrinde betreffend
Adrenocorticosteroide
Nebennierenrindenhormone, siehe Corticosteroide
AFP - Alpha Fetoprotein
Eiweißgruppe, die hauptsächlich im Gewebe des Ungeborenen vorkommt: ein Protein, das im Dottersack, in der fetalen Leber u. in Zellen des Verdauungstrakts (auch im Erwachsenenalter) produziert wird. Die Erhöhung von AFP im Serum ist normal in der Schwangerschaft und beim Säugling, krankhaft erhöhte Werte kommen bei bestimmten Erkrankungen (z.B. der Leber) und bösartigen Tumoren (Tumormarker) vor.
Agonist
.Pharmakologisch: Substanzen, die sich mit einem Rezeptor verbinden und die zellulären Eigenschaften verändern. Gegenteil: Antagonist.
AIDS
Abk. für acquired immune(o) deficiency syndrome, wörtl übersetzt: erworbenes Immunschwächesyndrom. Erstmals 1981 beschriebenes Krankheitsbild, das durch eine ausgeprägte Immunschwäche mit wiederkehrenden Infektionen und spezifischen Malignomen wie Kaposi-Sarkom und Lymphomen gekennzeichnet ist. Erreger ist das Virus HIV.
akut
plötzliches Einsetzen einer Erkrankung
Alkaloide
stickstoffhaltige, meist kompliziert aufgebaute Inhaltsstoffe von Pflanzen mit pharmakologischer Wirkung
Alkylantien
Gruppe von Zytostatika, die Alkylgruppen (Kohlenwasserstoffreste/-gruppen) in organische Verbindungen einführen, insbesondere in die DNS. Dadurch werden deren Stränge vernetzt und die Erbinformation kann nicht mehr abgelesen werden.
Allergie
Fehlgeleitete Immunreaktion: Es werden harmlose Stoffe (z.B. Pollen) als körperfeindliche Antigene erkannt und dagegen Antikörper gebildet.
Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote
Zu den allgemeinen nicht-medizinischen Serviceangeboten zählen beispielsweise Räumlichkeiten, Verpflegung, Ausstattung der Patientenzimmer und persönliche Betreuung. Ein Krankenhaus kann angeben, ob es z.B. einen Seelsorger oder einen Dolmetscher beschäftigt.
allogen(e Knochenmarktransplantation)
aus dem gr. allos= anders, verschieden - Knochenmarkfremdspende. Dem HLA - verträglichen Spender wird Knochenmark entnommen und dem Empfanger gegeben. Siehe Knochenmarktransplantation
alloplastische Linse
künstliche Linse
Alopezie
Haarausfall, kann am ganzen Körper auftreten und kann durch bestimmte Zytostatika verursacht werden.
ambulant
ohne Krankenhausaufenthalt
Ambulante Leistungen nach §116
Medizinische Fachgebiete der Ambulanzen von Krankenhausärzten
Ambulante Leistungen nach §116a
Medizinische Fachgebiete der ambulanten Behandlung bei Unterversorgung im vertragsärztlichen Bereich
Amenorrhoe
Ausbleiben der Regelblutung
Aminosäuren
Organische
Verbindungen, aus denen die Eiweiße (Proteine)
aufgebaut sind.
Es gibt ca. 25 verschiedene Aminosäuren:
Gly Glycin, Ala L-Alanin, Ser L-Serin, Thr Threonin, Val Valin, Leu Leucin, Ile Isoleucin, Asp Asparaginsäure, Glu Glutaminsäure, Asn Asparagin, Gln Glutamin, Arg Arginin, Lys Lysin, Hyl Hydroxylysin, Orn Ornithin, Cit Citrullin, Cys Cystein, Cys2 Cystin, Met Methionin, Phe Phenylalanin, Tyr Tyrosin, Pro Prolin, Hyp Hydroxyprolin, Trp Trypthopan und His Histidin
Amputation
operative Entfernung eines Körperteils
anabol
den Stoffwechsel im Sinne von (Eiweiß-)Aufbau beeinflussend, insbesondere Aufbau von Muskelmasse.
Analgetikum
Schmerzlinderndes Medikament
Anämie
Blutarmut, Verminderung von Erythrozytenzahl und Hämoglobin
Anamnese
Krankengeschichte: Art, Beginn und Verlauf der aktuellen Beschwerden, die im ärztlichen Gespräch mit dem Kranken erfragt werden.
Anaphylaxie
Besonders schwere Sonderform der Allergie, die zum sog. anaphylaktischen Schock mit tödlichem Ausgang führen kann.
Anästhesie
Vollständige Unempfindlichkeit gegen Schmerz-, Berührungs- und Temperaturreize. Die Anästhesie wird bei einer Narkose, Regionalanästhesie oder Lokalanästhesie herbeigeführt.
Anästhetikum
Medikament zur Erzeugung einer Anästhesie.
Anastomose
1. natürliche Verbindung
zwischen Blut-, Lymphgefäßen oder Nerven
2. Operativ angelegte Verbindung von Hohlorganen. z.B. bilio-digestive
Anastomose = Verbindung von Gallengang oder -blase mit Dünndarm oder
Zwölffingerdarm.
Androgene
männl. Geschlechtshormone, die die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale des Mannes fördern. Wichtigster Vertreter ist das Testosteron. Durch Androngenentzug kommt es zu einer Verkümmerung der Prostata.
Angiographie
Gefäßdarstellung der Arterien mittels eines Röntgenverfahrens unter Anwendung von Kontrastmittel
Angioplastie
Aufdehnung von verengten Gefäßen, zum Beispiel mit Hilfe von Kathetern, die an der Katheterspitze einen auffüllbaren Ballon haben. Als perkutane transluminale koronare Angioplastie (PTCA) zur Dehnung von Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronarangioplastie). Anstelle des Ballons gibt es auch Verfahren mit Lasertechnik u. diversen anderen Techniken.
Angiosarkom
Anorexia nervosa
Magersucht. Sonderform der Anorexie. Psychogene Essstörung mit beabsichtigtem, selbst herbeigeführtem Gewichtsverlust, z.B. über Nahrungsverweigerung, Erbrechen oder Abführen. Die Krankheit betrifft meist junge Menschen und kann lebensgefährlich sein. Ein Übergang in die Bulimie ist möglich.
Anorexie
Appetitlosigkeit, oft als Anorexia nervosa
Antagonist
Gegenspieler, Gegenmittel. Pharmakologisch: Substanz, die sich mit demselben Rezeptor wie der Agonist verbindet und diesen dadurch wirkungslos macht.
Antiandrogene
Substanzen, die die Wirkung der natürlichen Androgene hemmen.
Antibiotika
Einzahl: Antibiotikum
Sammelbegriff für chemisch unterschiedliche Stoffwechselprodukte verschiedener
Organismen mit abtötender oder wachstumshemmender Wirkung. Diese kann sich
gegen z.B. Viren, Bakterien, Pilze und auch
Körperzellen richten.
Die Penicilline als ein Beispiel für die Antibiotika stören die Synthese der Bakterien-Zellwand und wirken nur gegen wachsende/sich vermehrende Bakterien.
Allerdings sind viele Antibiotika im Laufe der Zeit gegen bestimmte Bakterien unwirksam geworden, weil die Bakterien gegen die jeweiligen Antibiotika resistent wurden. Deshalb werden Bakterien in mikrobiologischen Laboren mit Resistenztests untersucht. Bei der Behandlung mit einem Antibiotikum muss beachtet werden, dass nicht nur pathogene (krankmachende) Bakterien, sondern auch nützliche Bakterien durch das Medikament gestört bzw. getötet werden können. Dies kann soweit führen, dass beispielsweise zunächst in geringer Zahl im Darm lebende Bakterien, die von Natur aus gegen viele Antibiotika resistent sind, die Oberhand im Darm gewinnen und schwere Durchfälle auslösen.
Antidiuretisches Hormon
ein Hormon, das den Flüssigkeitshaushalt steuert
Antidot
Gegengift
Antiemetika
Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen
Antigen
Stoffe, die vom Körper als feindlich erkannt werden und das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anregen. Es sind meist Eiweiße, z.B. in der Zellwand von Bakterien.
Antigen-Antikörper-Komplex
Antigen-Antikörper-Reaktion
in der Regel nicht wieder lösbare Verbindung von Antigen und Antikörper zu einen sog. Immunkomplex
Antikörper
Reaktionsprodukte des Immunsystems auf körperfeindliche Stoffe (Antigene). Es sind relativ kompliziert gebaute Eiweiße. Sie
gelten als Träger der Immunität.
Sie sind gezielt gegen das Antigen gerichtet, lagern
sich daran an und machen es dadurch wirkungslos.
Antimetabolite
Substanzen, die
einen lebenswichtigen Stoffwechselprozeß blockieren oder verändern.
Sie sind in ihrer chemischen Struktur natürlichen Substanzen des Stoffwechsels,
den Metaboliten, sehr ähnlich.
Antimetaboliten sehen so aus als seien sie normale Metaboliten. Sie dringen in
den Stoffwechsel ein und blockieren bestimmte biochemische Reaktionen, weil sie
eben nicht die "echten" Metaboliten sind. Wenn die Antimetaboliten
für die Tumorzellen mit ihrem besonderen Stoffwechsel schädlicher sind als für
die gesunden Zellen, werden sie als Zytostatika
bei der Chemotherapie verwendet.
Die meisten Stoffe dieser Gruppe sind mit den natürlichen DNS-Basen chemisch
verwandt und werden dann als "falsche Base" in die DNS eingebaut. Dadurch kommt es zu Strangbrüchen der DNS oder zur Produktion sogenannter
"Nonsense-Proteine", Eiweißstoffe ohne Funktion (siehe auch Proteinbiosynthese).
antimykotisch
das Wachstum von Pilzen hemmend
antineoplastisch
das Tumorwachstum hemmend, siehe auch Neoplasie, neoplastisch
Antiöstrogene
Hemmstoffe des körpereigenen Hormons Östrogen. Sie binden sich anstelle des Östrogens an dessen Hormonrezeptoren und spielen eine wichtige Rolle bei der Therapie von Brustkrebs. Eine bekannte Substanz ist Tamoxifen
Antioxidantien
Stoffe, die leicht Sauerstoff binden und dadurch andere Stoffe (z.B. in Lebensmitteln) vor unerwünschter Aufnahme von Sauerstoff schützen. Sie können die Entstehung freier Radikale verhindern. Ein natürliches Antioxidans ist Ascorbinsäure (Vitamin C).
antiproliferativ
wachstumshemmend
Antiserum
Serum, das Antikörper gegen einen oder mehrere bestimmte Krankheitserreger enthält. Es wird gewonnen von speziell zu diesem Zweck immunisierten Tieren oder von Menschen, die eine bestimmte Erkrankung durchgemacht haben.
antizipatorisches Erbrechen
vorwegnehmendes Erbrechen, d.h. bevor mit der Chemotherapie begonnen wurde. Psychologisches Problem, das aus der Angst vor dem Erbrechen resultiert und oft auftritt, wenn es bei einer vorhergehenden Therapie nicht oder unzureichend verhindert wurde.
Anus
After
Anus praeter(naturalis)
künstlicher Darmausgang
Anzahl der Betten des Krankenhauses
Die Bettenzahl ist ein Maß für die Größe eines Krankenhauses. Ein deutsches Krankenhaus hat durchschnittlich 245 Betten. Im Jahr 2004 hatten in Deutschland etwa 4 Prozent der Krankenhäuser mindestens 800 Betten, 14 Prozent zwischen 400 und 799 Betten, 52 Prozent zwischen 100 und 399 Betten und rund 30 Prozent weniger als 100 Betten. Solche Zahlen dienen jedoch eher der Krankenhausbedarfsplanung oder werden für politische Aussagen genutzt, um die Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitswesens darzustellen. Sie sagen über die Qualität des einzelnen Krankenhauses kaum etwas aus.
Apherese
Verfahren, um Zellen aus dem
Blut zu separieren (auszusondern). Es wird benutzt, um Stammzellen zu sammeln, aber auch, um Thrombozytenkonzentrat herzustellen. Das Blut
wird dabei durch eine Maschine gepumpt, in der sich eine Zentrifuge befindet. Die Stammzellen setzen
sich dabei in einer Schicht ab, die abgesaugt wird. Das restliche Blut wird
wieder aufgemischt und dem Patienten zurückgegeben. Bei sehr guten Venen kann
die Apherese über die Armvenen erfolgen. In der Regel wird aber ein sog.
Shaldon- oder Dialyse-Katheter verwendet. Das ist ein etwas dickerer Katheter mit zwei Lumina (Kanälen), der in einer
Hals- oder Schlüsselbeinvene liegt.
Die Prozedur selbst ist schmerzlos und wenig belastend. Sie dauert ca. 4
Stunden und wird jeden Tag wiederholt, bis genügend Zellen gesammelt sind,
jedoch höchstens 4 mal.
Aplasie
allg. Bezeichnung für fehlende Entwicklung eines Organs. Oft für den Stillstand der Zellentwicklung im Knochenmark (nach Chemotherapie) verwendet. (Knochenmarksdepression)
Apoenzym
Trägersubstanz eines Enzyms, bildet zusammen mit dem Coenzym das Holoenzym.
Apoplexie
Schlaganfall durch eine Blutung oder einen Infarkt (Gefäßverschluss)
Apparative Ausstattung
In der modernen Medizin werden viele Geräte eingesetzt. Jede Fachabteilung führt im Qualitätsbericht auf, welche Geräte sie für die Feststellung und Behandlung der Krankheiten ihrer Patienten zur Verfügung hat. Dabei kann es sich zum Beispiel um spezielle Röntgengeräte oder Kernspintomographen handeln. Hier kann auch dargestellt werden, ob ein Schlaflabor zur Verfügung steht. Geräte, die zur üblichen Ausstattung eines Krankenhauses gehören, werden nicht angegeben (z.B. Blutdruckmessgeräte, EKG, Blutzuckermessgeräte, Infusionspumpen). Der Umfang der hier dargestellten apparativen Ausstattung ist als Hinweis auf die Strukturqualität des Krankenhauses und damit nur als sehr indirekter Hinweis auf die Ergebnisqualität anzusehen. Diese Angaben können Ihnen weiterhelfen, wenn Sie wissen, dass ein spezielles Gerät oder Verfahren für die Behandlung Ihrer Krankheit erforderlich ist.
Appendektomie
Operative Entfernung des Blinddarms
Appendizitis
Blinddarmentzündung, die Endung -itis steht immer für eine Entzündung
Applikation
Anwendung, Verabreichung
Arrhythmie
unregelmäßiger oder fehlender Rhythmus, Unregelmäßigkeit der Herz- od. Hirntätigkeit
Arterielle Verschlusskrankheit
Sammelbegriff für die zur Durchblutungsstörung führenden Gefäßveränderungen (z.B. Arteriosklerose) der unteren Extremitäten, der Gefäße des Bauchraumes, der Nierenarterien, der Hirngefäße und der Herzkranzgefäße, s. Periphere arterielle Verschlusskrankheit.
Arterien
Schlagadern, Pulsadern: Blutgefäße mit vom Herzen wegleitender Strömungsrichtung. Sie transportieren sauerstoffreiches Blut in den Körper und sauerstoffarmes Blut in die Lunge.
Arteriosklerose
umgangssprachliche Bezeichnung: Arterienverkalkung. Wichtigste und häufigste
krankhafte Veränderung der Arterien mit
Verhärtung, Verdickung, Elastizitätsverlust und Lichtungseinengung.
Für die Auslösung bzw. Förderung der Arteriosklerose werden u.a. verantwortlich
gemacht: Bluthochdruck, zu hohe Blutfette, Zuckerkrankheit, Rauchen, Streß,
Alter, familiäre Belastung.
Arthrose
Gelenkverschleiß
ärztliches Fachgebiet (Personelle Ausstattung)
Aspiration
Einatmen fester, flüssiger oder gasförmiger Stoffe. Die Stoffe können dabei z.B. in die Lunge eindringen.
Assoziation
Verbindung, Verknüpfung, insbes. gedanklich
asymptomatisch
ohne Symptome (Krankheitszeichen)
Ätiologie
Lehre von den Krankheitsursachen bzw. die einer Krankheit zugrundeliegende Ursache selbst.
Ätiologischer Faktor
Verursachender Faktor
Atonie
Erschlaffung, Herabsetzung des Spannungszustandes der Muskulatur
Attenuierung
Abschwächung der Virulenz von Krankheitserregern unter Erhaltung der antigenen Eigenschaften.
attenuierte Viren/Bakterien
Abgeschwächte Krankheitserreger (Viren oder Bakterien) oder Bestandteile davon, die gezüchtet oder biochemisch hergestellt werden. Sie werden gespritzt, weil sie die Bildung von Antikörpern veranlassen und so den Körper vor den "echten" Viren oder Bakterien schützen.
Autoimmun-/Autoaggressionskrankheiten
Krankheiten des menschlichen Immunsystems, bei denen Immunzellen das eigene Körpergewebe schädigen.
Autonomes Adenom
gutartige Neubildung der Schilddrüse, die von drüsenbildenden Zellen ausgeht und ungehemmt Schilddrüsenhormone bildet
Aufgabenanalyse
Aufgabenanalysen sind im wesentlichen Tätigkeitsanalysen, die im Rahmen
der Ermittlung von Arbeits- und Leistungsvorgaben bei komplexen Arbeitsplätzen
unerlässlich werden, wenn die zu erbringende Leistung aus sehr vielen unterschiedlichen
Leistungserwartungen nicht in einfacher und eindeutiger Art festgelegt werden
kann.
Das Ergebnis der Aufgabenanalyse kann die Spezifizierung der Anforderungen in
Form einer Aufgabenbeschreibung sein. Oft werden auf der Grundlage von Aufgabenbeschreibungen
Stellenbeschreibungen entwickelt.
Autoimmunisierung
griech. autos = selbst. Immunisierung gegen körpereigene antigene Substanzen mit Bildung von Autoantikörpern.
autolog(e Knochenmarktransplantation)
(autogen) aus dem gr. autos= selbst aus dem Körper entstanden, nicht von außen eingebracht - Eigenknochenmarkspende. Dem Patienten wird vor der Behandlung Knochenmark entnommen, evtl. mit Strahlen- und/oder Chemotherapie behandelt, eingefroren und nach der Behandlung zurückgegeben. Siehe Knochenmarktransplantation
autolog(e periphere Blutstammzelltransplantation)
Unter dem Einfluß von G-CSF (ein Medikament, das das Wachstum der Granulozyten anregt: Neupogen) fängt der Körper an, aus dem Knochenmark Stammzellen in das periphere Blut auszustoßen. Diese werden vor der Behandlung entnommen, evtl. mit Strahlen- und/oder Chemotherapie behandelt, eingefroren und nach der Behandlung zurückgegeben. Siehe periphere Blutstammzelltransplantation
Autotransplantation
körpereigenes Gewebe - zum Beispiel Haut - wird von einer Stelle des Körpers zu einer anderen transplantiert.
Axilla
Achsel, Achselhöhle

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